Mittwoch, 4. Juli 2012

the girl with the thorn in her thumb

als stadtkind habe ich mich gestern beim obstpflücken in fremdem garten gleich erst einmal blamiert. "ich seh gar keine kirschen an dem baum" - "nee, der kirschbaum steht auch da drüben."
machte irgendwie alles sinn.
letztenendes war die ausbeute nicht so riesig, was aber auch vollkommen in ordnung ist. was soll ich auch mit einer bude voll obst anfangen. etwa essen?
ich hab also erdbeeren, weiße johannesbeeren, stachelbeeren und kirschen im kühlschrank. vor allem die stachelbeeren machen mich an, gleichzeitig haben sie so einen nun ja stachelbeergeschmack, der meine geschmacksnerven leicht überfordert.
meine internetrecherche ergab, dass stachelbeeren häufig mit baiser serviert werden. vielleicht gehe ich auch in die richtung. ich liebe baiser, z.b. in form einer pavlova.
die johannisbeeren wären gut im tiramisu, glaube ich. oder in irgendeiner anderen cremigen variante, vielleicht im trifle mit brownie.
oder aber ich verfolge endlich den plan, den ich mir seit einer weile eigentlich für die zeit nach dem studium vorgenommen habe: jamie olivers (black)berry tart.


wer weiß, wie viel zeit ich nach meiner letzten prüfung überhaupt habe. ich habe nicht vor in dieses berüchtigte loch zu fallen und nicht zu wissen, was ich mit meiner zeit und mir selbst anfangen soll, bevor irgendein job auftaucht. und neben strindbergs poetik arbeite ich heimlich schon an einem post-abschlussplan in sachen richtiger job. also beruf. haha, beruf klingt komisch. hat man heute sowas überhaupt noch? manche wohl, professoren, ingenieure, kfz-mechaniker, friseure, ärzte. aber ich werde niemals einen beruf haben. niemals.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen